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Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an Doris Fleischer und Günter Frey |
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Stadtvorstand erweist Gau-Algesheim einen
Bärendienst |
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-- SPD
Gau-Algesheim: Stadt muss sich gegen mehr Fluglärm wehren |
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Hüttner und Meier: Sogenannte Nachfragen der CDU zur
Nordumgehung offenbaren fehlende Sachkenntnis |
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-- SPD: Lärm
wird Thema im Stadtrat |
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16.04.2011
SPD Gau-Algesheim/Ockenheim gratuliert zur
Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an
Doris Fleischer und Günter Frey
„Mit
Doris Fleischer
und
Günter Frey
erhalten gleich zwei langjährige Wegbegleiter der SPD
Gau-Algesheim/Ockenheim heute die Ehrennadel des Landes
Rheinland-Pfalz.
Doris Fleischer ist lange Jahre Mitglied der SPD
Gau-Algesheim/Ockenheim und wirkte viele Jahre für die SPD
im Stadtrat Gau-Algesheim, u. a. als
SPD-Fraktionsvorsitzende sowie ehrenamtliche Beigeordnete.
Sie engagierte sich aber auch über Gau-Algesheim hinaus im
Verbandsgemeinderat und im Kreistag. Noch heute ist sie im
Kreisrechtsausschuss und im Behindertenbeirat der
Verbandsgemeinde aktiv. Auch ist sie Mitglied des
Kirchenvorstands der Evangelischen Kirchengemeinde
Gau-Algesheim/Ockenheim.
Günter Frey ist Mitglied der SPD-Fraktion im
Stadtrat von Gau-Algesheim und auch als Initiator und
Schriftführer im Arbeitskreis „Milleniumstadt Gau-Algesheim“
sehr aktiv. Er war lange Jahre Vorsitzender des
SPD-Ortsvereins Gau-Algesheim und im Vorstand des
SPD-Unterbezirks Mainz-Bingen und des Bezirks Rheinhessen.
Vielen Gau-Algesheimerinnen und Gau-Algesheimern ist er auch
als Vorsitzender der Tennisabteilung des SV 1910
Gau-Algesheim sowie als Gründungsmitglied der
Sozialdemokratischen Bildungsinitiative bekannt.
Die SPD Gau-Algesheim gratuliert herzlich zu dieser
überaus verdienten Ehrung und freut sich mit und für Doris
Fleischer und Günter Frey“, so
Dr. Rolf Meier,
Vorsitzender der SPD Gau-Algesheim/Ockenheim.
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23.03.2011
Stadtvorstand erweist Gau-Algesheim einen Bärendienst
„Wer
angesichts des jahrelangen Kampfes um die Nordumgehung
nunmehr davon spricht oder davor warnt, dies sei kein
Selbstläufer, thematisiert Offensichtliches. Gerade die von
Stadtbürgermeister Faust und seinen drei Beigeordneten
genannten Punkte waren zentraler Bestandteil nicht nur der
Diskussion im Stadtrat vor der Beschlussfassung für die
jetzige Trassenführung, sondern sind auch Gegenstand der
bereits erfolgten und noch bevorstehenden Planungsschritte.
Darauf haben sowohl der Staatssekretär Alexander Schweitzer
als auch der Landtagsabgeordnete Michael Hüttner und die
Gau-Algesheimer SPD immer wieder hingewiesen. Den jetzt
erzielten Fortschritt mit diesen Argumenten wieder
anzuzweifeln, signalisiert nach außen mangelnden politischen
Willen zur Nordumgehung und erweist damit dieser Sache einen
Bärendienst. Die Nordumgehung ist ein für eine lebenswerte
Zukunft von Gau-Algesheim und seine Bürgerinnen und Bürgern
wesentliches Projekt. Ihm wäre weit mehr gedient, wenn sich
Bürgermeister und Beigeordnete schon einmal darum bemühen
würden, die dreißig Hektar Ausgleichsfläche bereitzustellen,
um die weiteren Umsetzungsschritte zur Nordumgehung zügig
angehen zu können.
Gerade die
beschlossene Trassenführung in Verbindung mit den
Ergebnissen des Gutachtens machen deutlich, dass bei der
Projektierung der Nordumgehung einem Ausgleich der
Interessen aller Bürgerinnen und Bürger von Gau-Algesheim
auf der einen Seite und den Belangen von Landwirtschaft und
Naturschutz auf der anderen Seite umfassend Rechnung
getragen werden konnte. Gerade weil es nicht um irgendeine
Straße geht, wären alle Beteiligten gut beraten, weiterhin
an einem Strang zu ziehen,“ erklärt
Dr. Rolf Meier, Vorsitzender der SPD
Gau-Algesheim.
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11.03.2011
SPD
Gau-Algesheim: Stadt muss sich gegen mehr Fluglärm wehren
„Die
Neufestlegung der Flugrouten im Zusammenhang mit der neuen
Start- und Landebahn am Frankfurter Flughafen, wie sie die
Deutsche Flugsicherung beabsichtigt, wird auch für Gau-Algesheim
zu einer erheblichen Zunahme von Fluglärm führen. Nicht nur,
dass die Anzahl der Flugbewegungen steigt, auch die Flughöhen
sollen reduziert werden. Experten rechnen mit einer Verdoppelung
des Fluglärms. Hiergegen muss sich die Stadt Gau-Algesheim zur
Wehr setzen. Die SPD-Fraktion hat hierzu einen Antrag für die
nächste Sitzung des Stadtrates gestellt, so Dr. Rolf Meier,
Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. „Große
Einflussmöglichkeiten haben wir als Stadt in diesem Verfahren
derzeit leider nicht, wenn wir aber gar nichts tun, werden die
Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger bei der Festlegung der
Flugrouten überhaupt nicht berücksichtigt. Wir müssen hier auch
mit anderen betroffenen Städten und Gemeinden und mit den
Bürgerinitiativen zusammenarbeiten. Dies kann auch ein erster
Schritt im Rahmen eines Lärm-Aktionsplanes sein.“ |
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26.02.2011
Hüttner und Meier: Sogenannte Nachfragen der CDU zur
Nordumgehung offenbaren fehlende Sachkenntnis und mangelndes
Engagement
„Hätte sich die CDU tatsächlich, wie von ihr
behauptet, immer und umfassend für die Nordumgehung in
Gau-Algesheim eingesetzt, wüsste sie um die Schwierigkeiten, mit
denen die Umsetzung dieses Projektes verbunden ist. Wer die
Reduzierung einer wegen Naturschutzbelangen geforderten
Ausgleichsfläche von 100 Hektar auf 30 Hektar als einfache
Erkenntnis bezeichnet, hat schlicht keine Ahnung von den
Schwierigkeiten dieses Verfahrens. Schließlich gilt es, die
Umsetzung der Nordumgehung so zu gestalten, dass sie auch vor
Gerichten Bestand hat. Dabei spielt die Berücksichtigung
naturschutzrechtlicher Belange eine entscheidende Rolle,“
erklärt Michael Hüttner,
SPD-Landtagsabgeordneter.
„Auch der Hinweis auf die Weisungsgebundenheit
der Fachbehörden geht fehl und offenbart ein seltsames Staats-
und Demokratieverständnis. Es ist zunächst und vor allem Aufgabe
der Fachbehörden, die Umsetzbarkeit politisch gewünschter
Projekte zu prüfen und sodann die Umsetzung durchzuführen. Dabei
haben sich diese Behörden an Recht und Gesetz zu halten. Das ist
auch gut so. Wer hier jetzt plötzlich ein Weisungsrecht der
Landesregierung einfordert, redet einer Politik nach
Gutherrenart das Wort. Dies mag in der CDU so üblich sein,
demokratisch und rechtsstaatlich ist dies nicht,“ so Hüttner
weiter.
„Letztlich offenbart sich in der Presseerklärung
der CDU ein inner-parteilicher Konflikt,“ so
Dr. Rolf Meier,
Vorsitzender der SPD Gau-Algesheim. „So scheint es nach wie vor
so zu sein, dass ein Teil der CDU in Gau-Algesheim die
Nordumgehung ablehnt. Während Teile der CDU, darunter
Stadtbürgermeister Faust, sich engagiert für die Nordumgehung
einsetzen, wollen andere Teile dies offenbar verhindern. Schon
bei der Beschlussfassung des Gau-Algesheimer Stadtrates zu einer
realistischen Trassenführung war dies zu erkennen. Dieser
Beschluss kam nur auf Druck und mit Stimmen der SPD-Fraktion
zustande, rund die Hälfte der damaligen CDU-Fraktion verweigerte
diesem Beschluss seinerzeit die Zustimmung. Auch im
Mediationsverfahren musste die Stadtführung und CDU-Fraktion zum
„JA“ getragen werden. Ohne die dadurch verursachten
Verzögerungen wäre das Projekt Nordumgehung sicherlich schon
weiter und die Realisierung näher gerückt. Wer im Glashaus
sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.“
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26.01.2011
SPD: Lärm
wird Thema im Stadtrat
„Die SPD in
Gau-Algesheim macht das Thema Lärm zu einem Schwerpunktthema.
Die Gau-Algesheimer Bürgerinnen und Bürger leiden vielfältig
unter Lärmbelästigung. Als Hauptlärmquellen seien hier nur die
Verkehrsbelastung - hier insbesondere auf der B 41 -, die
Lärmbelästigung durch den zunehmenden Bahnverkehr, wo vor allen
Dingen der Güterverkehr für erhöhten Lärm sorgt sowie der
Fluglärm genannt. Derzeit sind neue Anflugrouten und Anflughöhen
im Gespräch, die auch für die Gau-Algesheimer Bürgerinnen und
Bürger zu mehr Lärm führen werden. Es werden mehr Flüge
stattfinden und diese werden auch noch niedriger als bisher über
Gau-Algesheim stattfinden. Zu all dem tritt noch der Lärm, den
Gau-Algesheim sozusagen selbst produziert, sei es durch Gewerbe,
durch innerörtlichen Verkehr oder andere Lärmquellen“, so der
Ortsvereinsvorsitzende und Vorsitzende der
SPD-Stadtratsfraktion, Dr. Rolf Meier.
„Lärm ist eine
der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen, nach
aktuellen Untersuchungen findet sich z.B. 62 % der Bevölkerung
in Deutschland durch Straßenverkehrslärm gestört und belästigt.
Chronischer Lärm und Stress kann zu Beeinträchtigungen und
Erkrankungen führen. Daher schlagen wir vor, dass Gau-Algesheim
einen Lärm-Aktionsplan erstellt, in dem Maßnahmen zur Bekämpfung
und Vermeidung von Lärm erarbeitet werden. Hierbei ist
insbesondere der Sachverstand der Gau-Algesheimerinnen und
Gau-Algesheimer gefragt. Zusammen mit den Bürgerinnen und
Bürgern, dem Stadtrat, der Stadtführung und der Verwaltung
können Ideen entwickelt, auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft und
verwirklicht werden, um die Lärmbelästigung zu reduzieren. Das
muss nicht immer Geld kosten, hier sind auch preiswerte, aber
intelligente Lösungen möglich.
Ab 2013 besteht
ohnehin eine gesetzliche Verpflichtung zur Erfüllung eines
solchen Lärm-Aktionsplanes. Im Interesse der Bürgerinnen und
Bürger sollten wir aber handeln, statt abzuwarten.“
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